Inhalt

Pressemitteilungen

Junge Menschen für „Demokratie der Zukunft“ begeistern

SCHULZ / THOMAE: Junge Menschen für „Demokratie der Zukunft“ begeistern
FDP-Bundestagsabgeordnete leiten Workshops mit 100 Schülern in Ottobrunn

Wahlerfolge für Ein-Themen-Parteien, Proteste gegen Bauvorhaben oder schwindendes Interesse am Ehrenamt – bei all diesen Entwicklungen spielen Jugendliche und junge Erwachsene eine zentrale Rolle. Viele scheinen das Gefühl zu haben, in bestehenden gesellschaftlichen und politischen Strukturen nicht mehr ausreichend repräsentiert zu sein – dabei existieren eigentlich reichlich Partizipationsmöglichkeiten.

Vor diesem Hintergrund diskutierten die bayerischen FDP-Bundestagsabgeordneten Jimmy Schulz (München-Land) und Stephan Thomae (Oberallgäu), zusammen mit ihrem niedersächsischen Fraktionskollegen Florian Bernschneider, mit Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Facetten der Bürgerbeteiligung in unserer Demokratie. Im Rahmen des eintägigen Workshops der FDP-Bundestagsfraktion „Demokratie der Zukunft“ in Ottobrunn bekamen die rund 100 Teilnehmer Einblicke in die Praxis politischer und gesellschaftlicher Beteiligungsformen aus erster Hand. 

FDP-Netzexperte Jimmy Schulz leitete den Workshop zum Thema Online-Beteiligung. Er sagte: „Viele Politiker reden von den Chancen des Internets für die Politik – hakt man aber nach, bleibt von diesen Chancen neben Facebook und Twitter nicht viel übrig. Das Internet hat aber nicht bloß die Kommunikation zwischen Bürger und Politiker verändert – es hat mit Crowd-Sourcing und Delegated Voting eigene Entscheidungsfindungsprozesse hervorgebracht, die nur im Internet möglich sind. Wir tun gut daran, solche Prozesse mittelfristig auch einzuführen, denn früher oder später wird die digitale Generation sie ohnehin einfordern.“

Stephan Thomae stellte in seinem Workshop die Verfahrensweise des Petitionsausschusses dar und zeigte damit den Teilnehmern ein weiteres Instrument der Politikgestaltung. Bei dem Planspiel sollten Pro- und Kontra Argumente von vier Petitionen erarbeitet werden. Die Teilnehmer schlüpften in die Rolle der Mitglieder der verschiedenen Fraktionen. Ausschussvorsitzender und Fraktionsobleute wurden von den Teilnehmern des Workshops gewählt. Anschließend diskutierten alle Teilnehmer wie im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Thomae sagte: „Petitionen sind ein Instrument, um direkt auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen, und dabei sind sie unkomplizierter, als viele denken. Trotzdem werden sie in einem parlamentarischen Gremium behandelt, in dem es gewisse Regeln zu beachten gibt. Warum es diese Regeln gibt, und welche Bedeutung sie für dieses demokratische Instrument haben, wird der Workshop vermitteln.“

Diese Pressemitteilung ...

Junge Menschen für „Demokratie der Zukunft“ begeistern

Pressemitteilungen

SCHULZ / THOMAE: Junge Menschen für „Demokratie der Zukunft“ begeistern
FDP-Bundestagsabgeordnete leiten Workshops mit 100 Schülern in Ottobrunn

Wahlerfolge für Ein-Themen-Parteien, Proteste gegen Bauvorhaben oder schwindendes Interesse am Ehrenamt – bei all diesen Entwicklungen spielen Jugendliche und junge Erwachsene eine zentrale Rolle. Viele scheinen das Gefühl zu haben, in bestehenden gesellschaftlichen und politischen Strukturen nicht mehr ausreichend repräsentiert zu sein – dabei existieren eigentlich reichlich Partizipationsmöglichkeiten.

Vor diesem Hintergrund diskutierten die bayerischen FDP-Bundestagsabgeordneten Jimmy Schulz (München-Land) und Stephan Thomae (Oberallgäu), zusammen mit ihrem niedersächsischen Fraktionskollegen Florian Bernschneider, mit Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Facetten der Bürgerbeteiligung in unserer Demokratie. Im Rahmen des eintägigen Workshops der FDP-Bundestagsfraktion „Demokratie der Zukunft“ in Ottobrunn bekamen die rund 100 Teilnehmer Einblicke in die Praxis politischer und gesellschaftlicher Beteiligungsformen aus erster Hand. 

FDP-Netzexperte Jimmy Schulz leitete den Workshop zum Thema Online-Beteiligung. Er sagte: „Viele Politiker reden von den Chancen des Internets für die Politik – hakt man aber nach, bleibt von diesen Chancen neben Facebook und Twitter nicht viel übrig. Das Internet hat aber nicht bloß die Kommunikation zwischen Bürger und Politiker verändert – es hat mit Crowd-Sourcing und Delegated Voting eigene Entscheidungsfindungsprozesse hervorgebracht, die nur im Internet möglich sind. Wir tun gut daran, solche Prozesse mittelfristig auch einzuführen, denn früher oder später wird die digitale Generation sie ohnehin einfordern.“

Stephan Thomae stellte in seinem Workshop die Verfahrensweise des Petitionsausschusses dar und zeigte damit den Teilnehmern ein weiteres Instrument der Politikgestaltung. Bei dem Planspiel sollten Pro- und Kontra Argumente von vier Petitionen erarbeitet werden. Die Teilnehmer schlüpften in die Rolle der Mitglieder der verschiedenen Fraktionen. Ausschussvorsitzender und Fraktionsobleute wurden von den Teilnehmern des Workshops gewählt. Anschließend diskutierten alle Teilnehmer wie im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Thomae sagte: „Petitionen sind ein Instrument, um direkt auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen, und dabei sind sie unkomplizierter, als viele denken. Trotzdem werden sie in einem parlamentarischen Gremium behandelt, in dem es gewisse Regeln zu beachten gibt. Warum es diese Regeln gibt, und welche Bedeutung sie für dieses demokratische Instrument haben, wird der Workshop vermitteln.“

Diese Pressemitteilung ...

meine freiheit

zum Seitenanfang